Tradition und Leistung Hand in Hand
 
Seit dem Gründungsjahr 1946 sind Sozialdemokraten in Hertingshausen aktiv. Es zeigt sich eine erfolgreiche Kommunalarbeit über Generationen.
 
Entstehungsgeschichte
 
Der SPD-Ortsverein wurde von Johannes Wöll, Georg Hartung, August Maetje, Heinrich Ohlwein, Karl Richly, Heinrich Ungemach, Paul Schlegel und Justus Wöll im Beisein des SPD-Parteisekretärs aus Kassel, Anton Elch, in der Parterrewohnung im alten Gemeindehaus auf der Heide 4a neben dem heutigen Heide-Cafe gegründet. Das genaue Datum der Gründung lässt sich nicht mehr ermitteln, schätzungsweise kann dies in den Wintermonaten des Jahres 1945 liegen das älteste vorliegende Mit­gliedsbuch des Ortsvereins zeigt als Eintrittsdatum, den 01. Januar 1946.
Mit der Einbindung der Gemeinde Hertingshausen in die Stadt Baunatal 1971 vollzog sich auch bei der SPD in Hertingshausen ein Wandel. Der Ortsverein setzte sich kritisch mit seiner eigenen Rolle und den Wirkungsmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil auseinander.Der SPD-Ortsverein wurde nach einem Grundsatzbeschluss, in den Siebzigern, ein bürgernaher Ansprechpartner und erfolgreicher Interessenvertreter von Bürger- und Vereinsinteressen.
 
80er Jahre
 
„Auf der Heide“ entsteht ein verkehrsfreier Kinder- und Jugendbereich.
Spielplatz, Freispielbereiche und der „City-Club“ als Jugendzentrum bilden eine großzügige Einheit im Schatten naturgeschützter Eichen mit einem kleinen Brunnen. Sporthalle, Tennisplätze und Bolzplatz werden gebaut und bilden mit dem Sportplatz eine räumliche Einheit, die die Sportentwicklung auf Jahre sichert. Aus dem ehemaligen Kindergarten des Elternvereins wird ein kommunaler Kindergarten. Seine Erweiterung bringt die Kindergartenplatzsituation nach vorn. Das Gewerbegebiet in der Fuldastrasse schafft Arbeitsplätze und eine Versorgungsinfrastruktur für die Hertingshäuser. Feldholzinseln entstehen. Feldwege werden ausgebaut, Wander- und Radwege verbessert. Eine Schallschutzwand sorgt für eine Begrenzung der Lärmbelastung der Autobahn.
 
90er Jahre
 
Baugebiete bringen Schwung in die Hertingshäuser Ortsentwicklung.
Eigeninitiative der Vereine in Verbindung mit kommunalen Geldmitteln sorgen für neue Vereinseinrichtungen. Der „Hertingshäuser Weg“ wird diese Kombination genannt, die deutlich macht, dass Hand in Hand gearbeitet werden sollte. Verkehrsberuhigung und Straßenrückbauten sind ein Schwerpunkt der kommunalen Entwicklungsarbeit. Neue Ausbaustufen des Öffentlichen Nahverkehrs machen Hertingshausen attraktiver. Ein Clubhaus der Extraklasse entsteht aus seinem alten Standort am Sportplatz . Eine repräsentative Einrichtung für Familienfeiern und sonstigen Festivitäten. Multifunktional sind Teile der neuen Einrichtung, die auch dem Kindergarten neue Möglichkeiten eröffnet . Wieder eine Einrichtung, entstanden auf dem „Hertingshäuser Weg“.
 
00er Jahre
 

Kinder, Jugendliche und engagierte Bürger werden aktiv in stadtplanerische Projekte einbezogen. Das Areal „Auf der Heide“ wird auf diesem Wege neu gestaltet und mausert sich zu einem schmucken Treffpunkt für Jung und Alt. Kommunalpolitisch bewegt insbesondere das Thema ‚Verkehr' den Ortsverein. An der Ortsgrenze errichtet die Nachbarkommune ein neues Gewerbegebiet, der Knotenpunkt Großenritter Straße und Frankfurter Straße ächzt in der Folgezeit unter der zunehmenden Verkehrslast. Nach jahrelangen Ringen um eine Lösung des Problems erfolgt gegen Ende des Jahrzehnts der erste Spatenstich für einen buchstäblichen „Brückenschlag“ über Autobahn, Kreis- und Gemeindegrenze. Fast zeitgleich wird auch die marode Kreisstraße in Richtung Großenritte vernünftig saniert und verkehrssicher ausgebaut.

 
10er Jahre
 

Die um sich greifende Finanznot der Städte und Gemeinden bereitet Kommunalpolitikern bundesweit einen steinigen Weg in das neue Jahrzehnt. „Sanierung anstatt Neubau“ ist das kommunalpolitische Credo dieser Zeit. Beispielhaft hierfür steht die im Sommer 2010 abgeschlossene Generalüberholung des Hertingshäuser Sportplatzes nebst benachbarten Umkleiden. Es entsteht aber auch ein Neubau, der das Gesicht des Ortes nachhaltig ändert. Private Investoren lassen im Gewerbegebiet das größte Shopping-Center der Region entstehen und stellen den Stadtteil in Sachen Verkehrsbelastung vor neue Herausforderungen...